Gebäudeführungen

Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten ein PAM ( Personenaufnahmemittel ) zu führen.

  1. Die feste Gebäudeführung

    Dabei verlaufen vertikale Schienen auf ganzer Gebäudehöhe. Der Abstand der Schienen richtet sich nach dem Raster der Fassade bzw. der maximalen Länge des PAM von 4500 mm.

    Das Schienenprofil muß Lasten von mindestens 1 kN aufnehmen können. Bei großen PAMs mit entsprechend hohem Winddruck steigt die Belastung. Für Einzelheiten fragen Sie bitte in unserer Konstruktionsabteilung nach.

    Für die Gestaltung des Profils halten die Fassadenplaner eine Vielzahl von Varianten bereit.

  2. Die verlorene Führung oder Tragseil-Führung

    Bei der Tragseil-Führung sind nur einzelne Ankerpunkte an der Fassade notwendig. Der vertikale Abstand beträgt vom Erdboden beginnend 40 m für die erste Reihe und dann alle 20 m eine weitere Reihe mit Ankerpunkten. Der horizontale Abstand richtet sich nach dem Fassadenraster bzw. der maximalen Länge des PAM von 4500 mm.



Vor- und Nachteile der beiden Systeme:

Feste Gebäudeführungen haben den Vorteil einer optimalen Führung des PAM und erlauben damit ein besseres Arbeiten an der Fassade. Dabei erhöht sich nicht nur die Reinigungsleistung, sondern es darf die Befahranlage auch noch bei größeren Windgeschwindigkeiten genutzt werden.

Der Nachteil liegt in den hohen Erstellungskosten beim errichten der Fassade.



Eine verlorene Führung ist in der Erstellung deutlich preiswerter.

Der Arbeitskomfort und die Reinigungsleistung im Betrieb sind deutlich schlechter als bei einer festen Gebäudeführung.



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